Gamescom Preview: Far Cry 5

Ein paar Monate ist es her, dass Ubisoft Far Cry 5 angekündigt hat. Seitdem haben wir uns Gedanken gemacht, wie Ubisoft Montreal das Beste aus dem Spiel herausholen kann. Jetzt hatten wir auf der Gamescom selbst die Möglichkeit, den Titel anzuspielen. In einer 30-minütigen Demo gab uns der Entwickler einen schönen Ausblick, auf das was wir vom Sandbox-Shooter erwarten können. Wer bewegte Bilder sehen möchte, sei auf das schöne Video der Kollegen von Easy Allies hingewiesen. Unsere Eindrücke gibt es dann etwas weiter unten.

Ein schöner Happen Far Cry 5

Im Gaming-Marketing gibt es einen schönen Begriff für Demos: Der Vertical Slice. Darunter versteht man einen Querschnitt, der in kurzer Zeit alles repräsentiert, wofür ein Spiel steht. Ubisoft scheint dieses Konzept gut zu verstehen und vermittelt auf der Gamescom ein gutes Bild des endgültigen Spiels. Kurzum: in der kurzen Spielzeit durften wir 2 Gebiete einnehmen, ein wenig durch die Spielwelt fahren und eine kurze aber spaßige Flugeinlage testen.

Die Demo startet mit dem Angriff auf eine Kleinstadt, welche von einer religiösen Sekte besetzt wurde. Wie für Far Cry üblich könnt Ihr die Situation entweder per Stealth, mit purer Waffengewalt oder einer Mischung aus beidem angehen. Dafür nutzen wir den praktisch platzierten Wasserturm, um vorher die Lage zu sichten und Gegner auf unserem HUD zu markieren. Nachdem wir einige Gegner mit dem Snipergewehr ausgeschaltet haben, rutschen wir mit der am Turm befestigten Zipline in die Mitte der Action. Mit Sturmgewehren, Pistolen und TNT machen wir schnell kurzen Prozess mit den Gegnern. Die Action spielt sich gut und macht Spaß. Kurz gesagt: Es spielt sich wie Far Cry.

Von Trucks und Flugzeugen

Nachdem die Stadt befreit ist, bittet uns die nette Barkeeperin zum lokalen Flugplatz. Während der Mähdrescher auf dem Feld verführerisch aussieht und Gegner schnell zerschnibbelt, lacht uns der LKW für die Fahrt noch mehr an. Das schön amerikanische Design in rot und blau ist einfach zu ansprechend. ‚Murica! Schnell sind wir beim Flugplatz und räumen die nächste Gruppe Gegner aus dem Weg. Niemad rechnet mit dem schleichenden Angriff eines riesigen Trucks.

Jetzt sollen wir mit dem Flieger ein paar Silos der Sekte zerstören. Zwar sieht das Flugzeug nicht gerade militärisch aus, dennoch ist es mit Machinengewehren, Bomben und Raketen stark bewaffnet. Das Flugzeug steuert sich sehr angenehm und intuitiv. Die Steuerung ist nicht besonders komplex, erledigt den Job aber super und macht uns viel Spaß. Nach der Zerstörung der Silos endet die Demo mit einem kurzen Dogfight gegen einen anderen Piloten. Glücklicherweise ist in der Mitte der Luft Schluss und dem Flieger wird eine vermutliche Bruchlandung erspart. In der Kürze liegt die Würze.

Alter Inhalt – Neue Location?

Wir haben es bereits erwähnt: Far Cry 5 bleibt der Serie treu und spielt sich größtenteils so wie Teil 3 und 4. Eine erwähnenswerte Neuerung sind dagegen die Sidekicks, welche Euch unterstützen. Wer Metal gear Solid 5 gespielt hat, weiß worauf er sich einlassen kann. Wir haben auch hier eine Sniperin, die wir selbst auf dem Schlachtfeld paltzieren können oder einen Hund, der uns im Nahkampf unterstützt. Zuletzt haben wir einen Piloten, der uns mit großflächigen Bombardements unterstützt. Die Sidekicks sind zumindest in der Demo wahnsinnig effektiv. Es bleibt abzuwarten, ob wir im fertigen Spiel mehr Unterstützer sehen und inwiefern sie sich in die Story einfügen.

Auch die erwähnten Flugeinlagen sind frisch. Hoffentlich gibt es davon mehr. Dennoch fühlt sich Far Cry 5 bis jetzt nicht sonderlich neu an. Wie schon in unseren Erwartungen erwähnt, liegt es am Setting und an der Story für frischen Wind zu schaffen. Beide Elemente lassen sich anhand der Demo schwer einschätzen. Ein solides Fundament ist aber zumindest schon mal da. Wir sind gespannt was Ubisoft Montreal daraus macht, wenn Far Cry 5 am 27.2.2018 für PC, PlayStation 4 und Xbox One erscheint.

Falls Ihr die Demo selbst gezockt habt und schon jetzt überzeugt seid, dann bestellt das Spiel gerne über diesen Link vor. Für Euch gibt’s dadurch keine nachteile, Gamer’s Potion profitiert davon aber ungemein.

Daniel Laetzsch

Ich bin ein leidenschaftlicher Gamer seit meinem ersten Gameboy in 1994. So lange ich zurückdenken kann, möchte ich mich mit Videospielen beschäftigen. Dabei versuche ich einen Längsschnitt des gesamten Mediums zu erfassen: Über alle Genres hinweg, vom Fangame bis zu Triple A! Wenn es gut oder interessant ist, bin ich dabei. Bei Gamer‘s Potion zeige ich euch die spannendsten News, teile meine Meinungen mit euch und freue mich auf angeregte Gespräche!

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