Gamescom Preview: Rise of Industry

Um ehrlich zu sein, habe ich vor meinem Termin bei Kalypso noch nichts über Rise of Industry gehört. Um aber das Fazit gleich vorweg zu nehmen: Ich bin sehr angetan. Wieso erfahrt Ihr im folgenden Preview.

 

Rise of Industry - riesige Karte

 

Was ist Rise of Industry und wie spielt es sich?

 

Bei Rise of Industry geht es darum, eine möglichst große und ertragreiche Industrie aufzubauen. Die Entwickler möchten damit das Genre der Wirtschaftssimulationen bereichern und wieder mehr in den Fokus der Gamer richten. Spiele wie beispielsweise Industrie Gigant, Railroad Tyccoon oder auch Sim City erfreuen sich leider nicht mehr der größten Beliebtheit unter den Spielern. Die Mädchen und Jungs hinter Rise of Industry möchten dies ändern, in dem Sie eine komplexe Simulation entwickeln, welche leicht verständlich ist und dennoch Spaß bringt.

Um dies zu bewerkstelligen wurden einige Änderungen am typischen Aufbau einer Simulation vorgenommen. So sind wir nicht mehr ein gottähnliches Wesen, welches Städte aus dem Boden sprießen lässt. Von Beginn an haben wir eine Stadt, welche Bedürfnisse hat. Diese gilt es mit den vorhandenen Mitteln zu befriedigen. Spätestens jetzt bemerkt man, wie viele Produktionsschritte erforderlich sind um zum Beispiel Fleisch für einen Hamburger-Patty herzustellen. Man braucht eine Farm, dann Essen für die Tiere. Als nächstes den Schlachtbetrieb sowie die Produktionsstelle. Als nächstes benötigen wir einen Fuhrpark mit LKWs zum transportieren der Ware. Zuletzt dürfen Supermarkt und Lagerhallen nicht fehlen.

Da man sich oft nicht die Mühe machen möchte, soviel Platz für eine Produktion aufzuwenden, können wir mit anderen Städten handeln. Dies wird ebenfalls notwendig, wenn die Städte Bedürfnisse nach exotischem Obst haben, welches nicht bei uns wächst. Der Handel erfolgt dabei ähnlich wie in der Spiele Serie Anno. Man bezahlt Geld für die Güter, oder man tauscht mit anderen Waren. 

Wenn man einmal Groß genug gewachsen ist, kann man auch Marketing Kampagnen führen und beispielsweise dafür sorgen, dass eine konkurrierende Stadt nicht mehr beliefert werden soll. Diese Mittel sollten jedoch mit Bedacht eingesetzt werden, da es zu massiven Auswirkungen kommen kann.

Nach diesen ganzen Informationen und fühlt man sich erschlagen. Doch keine Angst, die Entwickler haben es sehr simpel gehalten und führen Euch gut in die Thematik ein. Die Produktionsschritte sind jederzeit aufrufbar und lassen keine Fragen offen.

 

Rise of Industry: wachsende Wirtschaft

 

Die Technik

Wir durften uns das Spiel in der Alpha Version ansehen. Man hatte uns gesagt, dass man jeden Monat versucht, das Spiel mit neuem Content zu füllen. Besonders hervorgehoben wurde die Möglichkeit für Modder. Denn man kann sich sehr gerne austoben und soviel verändern wie man möchte. So könnte man statt dem Setting der Neuzeit einfach mal eine Cyberpunk Szenario erstellen. Ob der Grafikstil so bleibt, können wir leider nicht sagen. Er mag zwar auf den ersten Blick ungewohnt aussehen, doch hatte er beim antesten seinen Charme. Die Spielwelt soll zudem riesig sein und verschiedene Vegetationen enthalten.

 

 

Unser Fazit:

Spiele wie Anno, Civilisation oder auch Tropico habe ich sehr gerne gespielt, leider wird dieses Genre immer kleiner, was ich persönlich schade finde. Umso mehr freut es mich, dass Kalypso Rise of Industry unter die Fittiche genommen hat und dieses ambitionierte Projekt unterstützt. Mir gefällt besonders der Aspekt, dass es sehr simpel gehalten ist und somit nicht überfordert. Wir werden dieses Projekt weiterhin verfolgen, und Euch auf dem laufenden halten.

Was haltet Ihr von diesem Projekt? Lasst es uns wie immer in den Kommentaren wissen. Wir freuen uns auf jedes Feedback.

 

 

 

Daniel Herzog

Ich liebe Games seit der Amiga und SNES Ära. Ebenso können mich Filme und Serien, welche mich ernst nehmen, unglaublich begeistern. Es ist einfach toll mit diesen Medien die Grenzen der Realität zu erweitern, und Dinge erleben zu können, bei denen uns sonst Grenzen gesetzt sind. Diese Begeisterung möchte ich gerne an Euch weitergeben.

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