Mit Logan Lucky ist ab dem 25. Januar seit längerer Zeit endlich wieder ein Heimkino-Raubzug zu haben, bei dem Steven Soderbergh die Regie führt. Wie der Name der Action-Komödie aus dem Hause Studiocanal vermuten lässt, hat sich der Regisseur von Danny Ocean gelöst und setzt auf ein neues Team. Auf namhafte Darsteller muss er dadurch aber noch lange nicht verzichten. Zu Channing Tatum, an dessen Erfolg Soderbergh als Regisseur von Magic Mike keinen kleinen Anteil hat, gesellen sich unter anderem Daniel Craig und Adam Driver. Mit schrägen Charakteren und überraschenden Elementen in Verbindung mit einem guten Schnitt und einer passenden akustischen Untermalung will Logan Lucky an die besten Filme seiner Gattung herankommen. Aus unserer Sicht ist dies gerade deshalb begrüßenswert, weil Filme abseits der Universen von Marvel, DC und Star Wars fast wie eine kleine Abwechslung wirken. Ob sich Logan Lucky dabei positiv absetzt, lest ihr in unserer Review. Logan Lucky - Jimmy kämpft gegen den Familienfluch Als jemand das Glück verteilt hat, waren Jimmy und sein Bruder Clyde Logan scheinbar abwesend. Clyde hat den Dienst für sein Vaterland mit einem Unterarm bezahlt. Als einarmiger Barkeeper wird er zudem oft genug schikaniert. Jimmy katapultiert es hingegen von einem Job zum nächsten. Diese Situation macht die beiden Brüder und ihre Familien weder glücklich noch reich. Es ist an der Zeit, dass sich das Blatt wendet und die beiden auch einmal mit voller Geschwindigkeit über die Siegerstraße brettern. Diese Siegerstraße könnte die Rennstrecke des NASCAR Coca-Cola Cup 600 sein. Die zwei planen jedoch keineswegs eine eigene Racing-Karriere zu starten. Jimmy entwickelt einen Plan, der vorsieht, die gesamten Einnahmen des Rennens zu stehlen. Damit der Plan Erfolg haben kann, fehlt ein wichtiger Mitspieler. Gemeint ist die Sprengstoff-Koryphäe Joe Bang. Dass dieser noch eine Haftstrafe absitzt und nicht ohne seine Brüder agiert, sind nur…
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